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Der Seelenmuskel - Musculus psoas

Freitag, 12 April 2024

Der Psoasmuskel und seine unglaubliche Tiefe

Dem Musculus psoas wird in der Schulmedizin eher untergeordnete Bedeutung zuteil. Manchmal wird sogar geschrieben, er sei so unbedeutend, dass er bei manchem Menschen nicht einmal voll ausgebildet ist ohne, dass es auffällt.

Doch aus taoistischer Sicht gibt es kaum einen Muskel, der wichtiger ist, sowohl körperlich als auch psychisch.

Was steckt eigentlich genau hinter diesem Seelenmuskel, wie er auch oft genannt wird?

Der M. psoas verbindet den unteren Bereich der Wirbelsäule mit dem Oberschenkel. Dabei verbindet er sich mit dem M. iliacus zum M. iliopsoas. Das klingt alles ganz plausibel, aber was macht er eigentlich? 
Der M. psoas ist maßgeblich an der Aufrichtung der gesamten Wirbelsäule beteiligt, er bildet dafür die Basis. Außerdem unterstützt er die Funktion des Beckenbodens und steht in enger Verbindung zur Atemmuskulatur. Auch das klingt recht gut. Das große Problem ist leider, dass er selten entspannt und noch seltener kraftvoll ist. 
Das wiederum kann zu Rückenschmerzen führen, zu schlechtem Atemmuster und zu Verspannungen im gesamten Beckenbereich.

Wie kommt es zu diesen beeinträchtigenden Verspannungen? 
Unbewusste falsche Bewegungsmuster, vor allem, wenn sie von negativen Emotionen ausgelöst oder begleitet sind, verspannen den Psoasmuskel. 
Aber auch Schockerlebnisse können dafür verantwortlich sein. Im Taoismus wird dieser Muskel auch Seelenmuskel genannt, denn er festigt den Sitz der Seele im Körper. Ist der Psoasmuskel schwach und verspannt, kann ein schweres Schockerlebnis dazu führen, dass ein Seelenanteil beeinträchtigt wird oder verloren geht. Das kann zu tiefgreifenden Krankheitsbildern füren. 
Um stabil im Leben zu sein, ist daher ein kraftvoller, entspannter Psoasmuskel ein wichtiger Aspekt. So hat deine Seele Halt im Körper und du hast Halt im Leben.

Aber wie schafft man das?

Es gibt sehr gute Übungen, um den Psoasmuskel zu entspannen und ihn sanft zu kräftigen. Dabei sind die Übungen aus dem Tao Yin nach Mantak Chia sehr gut geeignet. Atemübungen werden dabei durch sanfte, einfache Dehnübungen ergänzt. 
Meditative Übungen helfen, negative Emotionen in Lebenskraft zu transformieren. DIe Heilenden Laute sind dabei besonders hilfreich.

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